Was ich dir als vegane Freundin sagen würde, wenn ich keine Angst hätte, deine Gefühle zu verletzen – Teil 1

Was ich dir als vegane Freundin sagen würde, wenn ich keine Angst hätte, deine Gefühle zu verletzen – Teil 1

Von XL-Eiern bis Kuhmilch-Idylle: 10 Mythen über die Tierindustrie, die viele glauben – aber keiner überprüfen will. Ich habs getan!

was ich dir als deine vegane freundin sagen würde, wenn ich keine angst hätte, deine gefühle zu verletzten Teil 1

Es gibt Gespräche, die wir oft vermeiden, weil sie schwer sind. Weil sie wehtun könnten. Weil sie das Gegenüber infrage stellen und damit auch die Beziehung. Doch manchmal wiegt das Schweigen schwerer als die Worte, die man sagen möchte.

Ich möchte mit dir über etwas sprechen, das mir am Herzen liegt. Nicht, weil ich besser bin. Nicht, weil ich dich belehren will. Sondern, weil ich davon ausgehe, dass du ein empathischer Mensch bist. Und weil ich glaube, dass du vielleicht Dinge noch nicht weißt – nicht, weil du ignorant bist, sondern weil man sie dir nie gesagt hat. Denn die Tierindustrie tut alles um die Fakten zu vertuschen. 

Weil die Thematik so wichtig ist, werde ich daraus eine ganze Serie machen. Die folgenden Zeilen sind also nur der Anfang. Sie sollen dir dafür dienen dir Wissen anzueignen.

“Du liebst Tiere – aber bezahlst dafür, dass sie getØtet werden.”

Kühe, Schweine, Hühner sind fühlende Lebewesen, keine Produkte.

Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 800 Millionen (!) sogenannte Nutztiere bzw. Tiere in Gefangenschaft für Lebensmittel getötet. In einem Land mit nur 83 Millionen Menschen. Stell dir das mal vor: Für jeden einzelnen Menschen hier – werden fast zehn Tiere getötet. Jedes Jahr. Aber du siehst sie nicht. Du hörst sie nicht. Diese Leben, diese unfassbare riesige Masse verschwindet in Hallen ohne Fenster, auf Transporten, die nachts fahren, in Betrieben, die niemand filmen darf. Wo sind sie alle? Sie sind überall und doch für dich unsichtbar. Weil die Tierindustrie alles tut, damit du es nicht siehst.

„Die lachende Kuh auf der Packung ist kein Beweis für ein gutes Leben – sondern für geschicktes Marketing.“

Fast die Hälfte der Menschen43 % – weiß nicht einmal, dass eine Kuh nur dann Milch gibt, wenn sie ein Kalb geboren hat. Was danach passiert, erzählen dir die Packungen nicht: Das Kalb wird oft nur Stunden nach der Geburt von der Mutter getrennt. Für die Kuh ist das ein massiver psychischer Stress. Und ja – auch Kälber schreien tagelang nach ihrer Mutter. Eine Landwirtin hat mal erzählt, dass sie das Kalb klaut, während die Mutter beim Melken ist, damit sie den Schmerz der Trennung „nicht so mitbekommt“. Stell dir das mal vor: Du gehst kurz raus – und als du zurückkommst, ist dein Baby weg. Und niemand erklärt dir warum. Das ist keine Landwirtschaft.
Das ist
systematisierte Entfremdung, verpackt mit einem Lächeln.

Du sagst, du könntest das Schlachten nicht sehen – aber beauftragst andere, es für dich zu tun.”

12 % der Schweine und 9 % der Rinder unzureichend betäubt, wenn sie getØtet werden. Bei Geflügel liegt die Zahl je nach Verfahren bei bis zu 30 %. Die Zahlen sind bei kleineren Schlachthöfen wesentlich höher. Diese Tiere erleben ihre TØ7ung bei Bewusstsein – sie spüren Angst, Schmerz und TØdeskampf. Schweine wachen im Brühbad wieder auf, Rinder werden mit geöffneten Augen an den Haken gehängt. Genauer gesagt: Schweine, die im CO₂-Gas bewusstlos gemacht werden sollen, wachen panisch wieder auf – mitten im Brühbad. Rinder hängen mit geöffneten Augen am Haken. Geflügel schlägt wild mit den Flügeln, weil es den Stromschlag nicht richtig erwischt hat. Sie alle erleben ihren Tod bei Bewusstsein. Mit Angst. Schmerz. Todeskampf. Das ist keine Ausnahme, noch einmal: 12 % der Schweine, 9 % der Rinder und je nach Verfahren bis zu 30 % der Hühner sind unzureichend betäubt, wenn sie getötet werden. Und das passiert, weil für Fleisch, Milch und Eier Geld auf den Tisch gelegt wird. 
Und dieses Geld hält ein System am Leben, das nur auf Profit aus ist und Tiere zur Ware degradiert.

du liebst tiere, aber bezahlst dafür, dass sie getötet werden.
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du sagst, du könntest das schlachten nicht sehen, aber beauftragst andere, es für dich zu tun.

Nur weil du beim Metzger deines Vertrauens kaufst, heißt das nicht, dass dein Tier glücklich gelebt hat.”

Auch kleine Metzgereien beziehen ihr Fleisch meist aus der industriellen Tierhaltung. In den allermeisten Fällen: aus der ganz normalen Massentierhaltung. Über 95 % des in Deutschland verkauften Fleisches stammt genau von dort: aus Betrieben mit Enge, Dreck, kaum Bewegung. Kein Tageslicht. Keine Beschäftigung. Keine Rückzugsmöglichkeit. Natürlich drehen die Tiere irgendwann durch. Monotonie, Isolation und Reizarmut führen zu Panik, Apathie oder Aggression.  Was du da kaufst, ist nicht ehrlicher, nur weil dir dabei jemand freundlich die Hand reicht oder dich nett anlächelt. Es ist das gleiche System, nur anders verpackt. Mit Lächeln und regionalem Siegel.

Nicht jedes Tier stirbt „human“ – und nicht jeder Mensch im System handelt human.”

Im Schlachthof wird kein Tier totgestreichelt. Tiere wehren sich. Weil sie leben wollen. Und genau das führt zu Fehlern. Zu Ungeduld. Zu Gewalt. In der Industrie arbeiten Menschen unter enormem Druck, oft ohne Kontrolle. Versteckte Kameraaufnahmen belegen regelmäßig Tritte, Schläge und Elektroschocker – auch in deutschen Schlachthöfen. Das ist keine Ausnahme, sondern Teil eines Systems, das auf Tempo, Profit und Entfremdung basiert.

„Nein – eine Kuh gibt nicht einfach so Milch.”

Sie muss dafür gebären. Und ihr Kalb wird ihr meist kurz nach der Geburt weggenommen. Diese Trennung ist für Mutter und Kalb extrem belastend. Kälber entwickeln häufig Verhaltensstörungen durch Isolation und Stress. Studien zeigen: Kälber verbringen bis zu 30 % ihrer Zeit in der Nähe ihrer Mutter, ohne zu trinken – einfach, um sich sicher zu fühlen. Sie brauchen diese Nähe für Bindung, Kommunikation und Immunsystem. Diese Sicherheit wird ihnen genommen – für ein Produkt, das wir als harmlos ansehen. Denn die Milchindustrie vertuscht all das mit lachenden Kühen auf der Verpackung, damit wir schön weiter denken, dass Kuhmilch ein ganz harmloses Produkt wäre.

Ein XL-Ei kommt nicht von einem XL-Huhn.”

m Gegenteil – besonders kleine, zarte Hennen legen oft die größten Eier. Und das hat fatale Folgen. Stell dir vor: Eine Legehenne wiegt gerade mal 1,5 Kilo. Und sie legt fast täglich ein Ei mit über 70 Gramm – das sind 6 % ihres Körpergewichts. Übertragen auf den Menschen? Das wäre, als müsste eine Frau mit 70 Kilo täglich über vier Kilo aus ihrem Körper pressen. Der Körper der Tiere ist völlig ausgelaugt. Haut und Knochen. Innere Entzündungen. Kloakenvorfälle. Bauchdeckenbrüche. Eiter im Bauchraum.

nur weil du beim metzger deines vertrauens kaufst, heu0t das nicht, dss dein tier glücklich gelebt hat.
nicht jedes Tier stirbt human und nicht jeder mensch im system handelt human - fehlbetäuungen schlachthof
nein, eine kuh gibt nicht einfach so milch - kuhmilch trennung kalb

Nur weil ein Fisch still ist, heißt das nicht, dass er nicht leidet.”

Fische schreien nicht. Sie zeigen keinen sichtbaren Schrei — aber sie fühlen Schmerz. Studien zeigen: Fische leiden durchschnittlich bis zu 10 Minuten unter moderaten bis starken Schmerzen, wenn sie aus dem Wasser gezogen werden. Wir können ihren Schmerz oft nicht lesen — also glauben wir, er sei nicht da. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Nur weil wir ihren Schmerz nicht sichtbar deuten können, heißt das nicht, dass er nicht da ist. Denk mal drüber nach: Für etwa eine Minute Genuss auf deinem Teller, kämpft ein Fisch bis zu 10 Minuten um sein Leben.

Du glaubst, es sei normal Tiere zu essenaber normal ist nicht dasselbe wie richtig.”

Auch Gewalt kann normalisiert werden, wenn wir sie nur früh genug lernen. Erinner dich mal zurück an deine Kindheit. Vielleicht hast du gefragt: „War das mal ein Tier?“
Und die Antwort war: „Ja, aber das ist normal.“
Oder: „Tiere sind dafür da.“
Oder: „Frag nicht so viel.“

So lernen Kinder früh, wegzusehen. Sie lernen, Schmerz zu ignorieren und Mitgefühl zu unterdrücken. Aber was als normal betrachtet wird, ist nicht automatisch ethisch vertretbar. Denn Normalität entsteht nicht aus Wahrheit, sondern aus Gewöhnung.

Bio bedeutet nicht „leidfrei“.“

Viele Menschen glauben, dass sie mit dem Kauf von Bio-Produkten bereits etwas Gutes tun. Dass sie Tierleid damit minimieren oder vielleicht sogar ganz vermeiden. Doch die Realität sieht anders aus. Auch in Bio-Betrieben werden Kälber von ihren Müttern getrennt – oft direkt nach der Geburt. Die emotionale Bindung zwischen Mutterkuh und Kalb wird ignoriert, weil die wirtschaftliche Nutzung im Vordergrund steht. Bis zu 50 % der Bio-Kühe leiden an Euterentzündungen (Mastitis). Und auch bei Bio-Schweinen sieht es nicht besser aus: Bis zu 35 % von ihnen haben schwere Erkrankungen, darunter Lungenentzündungen, Abszesse und offene Wunden. Bio ändert nichts an der Tatsache, dass Tiere ausgebeutet werden – für Produkte, die wir nicht brauchen.

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nur weil ein fisch still ist, heißt das nicht, dass er nicht leidet
du glaubst, es sei normal tiere zu essen - aber normal ist nicht dasselbe wie richtig

Es geht nicht um Perfektion. Sondern um Haltung.“

Du musst nicht von heute auf morgen perfekt vegan leben. Es geht nicht um Dogmen. Es geht um Mitgefühl. Und um den Wunsch, Leid nicht länger zu unterstützen. Wenn du Ausreden suchst, wirst du welche finden. Wenn du Mitgefühl suchst, findest du Wege. Denn jeder Schritt zählt. Jeder bewusste Einkauf. Jedes Gespräch, das du führst. Jeder Gedanke, den du zulässt.

Ich sage das nicht, um dich zu beschämen.

Ich sage das, weil ich dir zutraue, dich ehrlich zu fragen:

Will ich Teil dieses Systems sein?

Ein System, das Tiere zu Produkten macht. Das Leben zur Ware erklärt. Und Gefühle und Bedürfnisse ignoriert, weil sie den Profit stören. Ich weiß, dass diese Fragen unbequem sind. Aber genau deshalb sind sie so wichtig.

Ehrlichkeit ist keine Härte.

Wenn ich dir all das sage, dann nicht, um dich zu verletzen. Sondern weil ich glaube, dass Veränderung mit Wahrheit beginnt. Wir leben in einer Welt, in der es leichter ist, wegzusehen. In der wir gelernt haben, uns selbst zu schützen – durch Ignoranz. Doch wenn du bereit bist hinzuschauen, wirst du sehen: Die Wahrheit kann weh tun, aber sie kann auch befreien.

bio bedeutet nicht leidfrei
wenn du ausreden suchst, wirst du welche finden. wenn du mitgefühl suchst, findest du wege.
missstände in der tierindustrie 1

Es gibt noch so viel, was du (vermutlich) nicht weißt.

Und eines ist sicher: Unwissen schützt die Industrie – nicht die Tiere.

Solange wir nicht wissen, wie die Milch entsteht, die wir trinken, oder welches Leben hinter einem Schnitzel steckt, bleiben wir bequem – und manipulierbar. Die Tierindustrie profitiert von diesem Unwissen. Und sie sorgt aktiv dafür, dass wir nicht zu genau hinsehen.

Dein Wissen verändert alles.

Jedes Stück Wissen kann ein Augenöffner sein. Was du heute erfährst, kann morgen dein Verhalten verändern. Und übermorgen das eines anderen. Du musst kein Aktivist sein. Du musst nur ehrlich mit dir selbst sein Denn: Du kannst andere informieren, gegenhalten, aufklären und inspirieren.

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Was du tun kannst

  • Hinterfrage das, was du gelernt hast. 
  • Sprich mit Menschen, denen du vertraust.
  • Teile Beiträge, die Wissen vermitteln.
  • Lies weiter. Lerne. Fühle.
  • Und wenn du bereit bist: Verändere etwas.

Denn Veränderung beginnt oft mit einem unbequemen Gefühl – und dem Mut, es trotzdem auszuhalten.

Es ist so wichtig, dass du dir Wissen aneignest und es sich festigt, und nicht nur um bei Fragen antworten zu können, sondern um dir selbst sicher zu sein, dass du das Richtige tust. Es fördert deine Handlungsbereitschaft für Herausforderungen Lösungen zu finden. 

Dafür musst du dich nicht selbst hinsetzen, dir zig schreckliche Dokus anschauen, die dich traumatisieren oder dich  stundenlang durch Webseiten zu klicken. Ich habe das für dich getan und sämtliche knallharten Fakten über die Tierindustrie zusammengetragen, damit du es wesentlich einfacher hast, dir Wissen anzueignen ohne Schockbilder. – leicht verständlich, kompakt und fundiert.

Und dabei herausgekommen ist folgendes (dort findest du auch alle aufgeführten Fakten noch wesentlich ausführlicher): 

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Mit dem Guide findest du endlich Worte, wo dir früher die Sprache gefehlt hat – ruhig, klar und faktenbasiert. So kannst du Gespräche führen, ohne dich rechtfertigen zu müssen.

✅ Klarheit über die Zustände in der Tierindustrie

Unwissen schützt die Tierindustrie – nicht die Tiere.
Der Guide bringt ans Licht, was sonst verborgen bleibt. Du erkennst, was wirklich geschieht – und warum es so wichtig ist, nicht länger wegzusehen.

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Warum ich diesen Guide erstellt habe

Vegan Change Makers Jessica Aschhoff 2

„Nur wer informiert ist, kann bewusst entscheiden.“
Dieser Satz begleitet mich seit Jahren – und ist der Grund, warum es diesen Guide gibt.

Ich bin überzeugt:
Würden mehr Menschen wissen, was wirklich hinter Fleisch, Milch, Eiern & Co. steckt, würden sie vieles anders entscheiden.

Denn die Realität ist erschütternd:
Tiere werden gezielt gezüchtet, geschwängert, getrennt, gemästet, gequält – und schließlich getötet.
Nicht, weil es notwendig ist. Sondern weil es normal geworden ist.

Doch diese Normalität ist das Ergebnis von Gewöhnung, Verdrängung – und gezielter Irreführung.
Marketing, Politik und Tradition verschleiern, was wirklich passiert.

Damit wir weiter konsumieren, ohne zu fühlen.

Dieser Guide will genau das ändern.
Er zeigt, was hinter den Kulissen geschieht – klar, strukturiert, ungeschönt.
Damit du sehen kannst. Verstehen kannst. Und entscheiden kannst.

288 Fakten geben dir Klarheit, Sicherheit – und vielleicht auch den Mut, deinem inneren Kompass zu folgen.
Für dich. Für die Tiere. Für eine Veränderung, die bei dir beginnt.

Quellen und weiterführende Informationen:

  • https://presseportal.peta.de/aktuelle-gfk-umfrage-ueber-die-haelfte-aller-deutschen-weiss-nicht-dass-kuehe-ein
  • https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schlachtzahlen-fleischverzehr-2023
  • https://www.provieh.de/themen/schlachtung/
  • https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/kleine-schlachthoefe-fehlbetaeubungen
  • https://animalequality.de/blog/fakten-ueber-massentierhaltung-in-deutschland/
  • https://aninova.org/news/anteil-massentierhaltung/
  • https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Dreck-Enge-Gewalt-Schwere-Vorwuerfe-gegen-Tierwohl-Staelle,schweine912.html
  • https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/ferkel-landwirtschaft-100.html
  • https://www.zeit.de/zett/2020-09/massentierhaltung-was-unser-milchkonsum-fuer-kuehe-und-ihre-kaelber-bedeutet
  • https://welttierschutz.org/wp-content/uploads/2019/06/Positionspapier-Mutter- Kalb-Trennung.pdf
  • https://utopia.de/ratgeber/xl-eier-darum-solltest-du-sie-besser-nicht-kaufen_664267 https://www.peta.de/neuigkeiten/xl-eier/
  • https://www.nature.com/articles/s41598-025-04272-1?fbclid=IwQ0xDSwLAe-1leHRuA2FlbQIxMQABHh2iJLCZvWk-IkTVFZn3_P2QQc5Y18Oca2nVh_Zzqezy2LEt0iIzPPbCMXQy_aem_9ALl2PuorYpuABGjGT7WGg
  • https://www.foodwatch.org/de/aktuelle-nachrichten/2023/foodwatch-report-auch-bio-tiere-massenhaft-krank

Du senkst das Risiko an diesen Krankheiten zu erkranken, wenn du dich pflanzlicher ernährst

Du senkst das Risiko an diesen Krankheiten zu erkranken, wenn du dich pflanzlicher ernährst

Pflanzliche Nahrungsmittel als Heilmittel

Wusstest du, dass 70% aller Krankheiten auf eine unausgewogene und ungesunde Ernährungsweise sowie auf einen nicht förderlichen Lebensstil zurückzuführen sind? Eine stolze Zahl. Dabei war es noch nie so leicht wie heute, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Es herrscht so viel Wissen darüber, doch die Praxis sieht bei den meisten völlig anders aus. Die heutigen Lebensmittel sind nährstoffarm, haben viele Kalorien, zu viel Salz, zu viel ungesunde Fette, zu viel Zusatzstoffe, zu viel Zucker und das wichtige Protein wird überwiegend aus tierischen Lebensmitteln gewonnen. Zusätzlich kommt noch ein Bewegungsmangel dazu. Erfahrt, welche Krankheiten besonders häufig durch den Konsum von tierischen Lebensmitteln entstehen und was die vegane Ernährung für Vorteile hat. 

Tierische Lebensmittel erhalten gesundheitsschädliche Inhaltsstoffen, die schweren Erkrankungen auslösen können. Eine pflanzliche Ernährung senkt das Risiko

Die bekanntesten ernährungsassoziierten Krankheiten

  1. Gicht
  2. Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  3. Diabets Typ 2
  4. Entstehung von stillen Entzündungen
  5. Krebs
  6. Übergewicht
  7. Hohe Cholesterinwerte
  8. Hohen Bluthochdruck
  9. Rheumatoide Arthritis

Alles Krankheiten, die niemand haben will und die die Lebensqualität einschränken.

 

Wie kommt es durch tierische Lebensmittel zu diesen Erkrankungen?

Gicht

Purine, die vor allem in tierischen Produkten zu finden sind, können die Entstehung von Gicht begünstigen. Purine sind Substanzen in Lebensmitteln. Beim Abbau dieser Purine, entsteht Harnsäure. Wenn die Harnsäure nicht überwiegend ausgeschieden wird, ensteht im Blut ein zu hoher Harnsäurespiegel, der in Gelenken zu Ablagerungen und somit zur Gicht führt.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Hohe Cholesterinwert können eine Erkrankung begünstigen, sowie Diabetes und Übergewicht. Zum Beispiel durch gesättigte Fettsäuren, die in tierischen Lebensmitteln enthalten sind. 

Diabetes Typ 2

Studien zufolge verringt sich das Diabetes Risiko um die Hälfte. Bei dem Diabetes Typ 2 haben erste Studien gezeigt, dass durch eine vegane Ernährung die Medikation reduziert oder sogar ganz abgesetzt werden kann.

Stille Entzündungen

Auslöser sind oft tierische Lebensmittel und eine ungesunde Ernährungsweise, die sehr zuckerhaltig ist, Transfette umfasst sowie der Konsum von frittierten Lebensmitteln beinhaltet, dazu Bewegungsmangel.

Krebs

Stille Entzündungen können die Entstehung von Krebs begünstigen. Auch die Hormone in Milchprodukten können eine Krebsentstehung fördern sowie rotes Fleisch und generell tierisches Eiweiß.

Übergewicht

Die durchschnittliche mischköstliche Ernährungsweise zeigt immer wieder, dass die empfohlene Nährstoffmenge nicht aufgenommen wird. Zudem gibt es eine klare Tendenz zum Konsum von stark verarbeiteten Produkten, die sehr energiedicht sind, nährstoffarm und ein zu geringer Anteil an gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen beinhaltet. Dazu wird zu viel Zucker, Salz und ungesunde Fett konsumiert und zu wenig Ballaststoffe.

Hohe Cholesterinwerte

Vor allem tierische Produkte enthalten viel Cholesterin, da sie reich an gesättigten Fettsäuren sind. Je weniger gesättigte Fettsäuren in einem Lebensmittel vorkommen, desto besser. 

Bluthochdruck

Tierische Fett fördern hohen Bluthochdruck, sowie zu viel Salz und Alkohol. Tierische Lebensmittel enthalten einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin, was die Blutfettwerte erhöht. Die Fließeigenschaft des Blutes wird beeinträchtigt und Ablagerungen in den Gefäßen entstehen. 

Rheumatoide Arthritis

Arachidonsäure begünstigt Entzündungen in den Gelenken. Die Arachidonsäure befindet sich ausschließlich in tierischen Produkten. 

 

Wie ihr seht, fördern vor allem tierische Lebensmittel reihenweise Krankheiten, die die Gesundheit stark beeinträchtige und sogar lebensbedrohlich sein können.

 

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ Sokrates

Nach diesem Überblick lässt sich kurz und knackig zusammenfassen: Wir essen zu viel Ungesundes und bewegen uns zu wenig. Doch es gibt eine Lösung von der jeder profitieren kann und zwar ganz einfach: Den pflanzlichen Anteil in der eigenen Ernährung erhöhen.

Du gestaltest deine Mahlzeiten somit wesentlich nährstoffreicher und entzündungshemmender, dann kannst du die Wahrscheinlichkeit senken an den genannten Krankheiten zu erkranken. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung ist kein Allheilmittel und schützt dich nicht zu 100%, jedoch kannst du ernährungsbedingte Krankheiten auf ein Minimum senken.

„Wer glaubt, keine Zeit für seine Gesundheit zu haben, wird früher oder später Zeit zum Kranksein haben müssen.“

Tierische Lebensmittel erhalten gesundheitsschädliche Inhaltsstoffen, die schweren Erkrankungen auslösen können. Eine pflanzliche Ernährung senkt das Risiko

Gesundheitliche Vorteile einer ausgewogenen pflanzlichen Ernährung

Eine pflanzliche ausgewogene Ernährung ist eine Wohltat für deine Gesundheit.

  1. Reich an Ballaststoffen
  2. Reich an sekundären Pflanzenstoffen
  3. Reich an Antioxidantien
  4. Reich an komplexen Kohlenhydraten
  5. Reich an ungesättigten Fettsäuren
  6. Tendenziell geringere Krebsrate als Fleischesser
  7. Eine gesunde ausgewogene Ernährung geht oft einher mit einer vermehrten körperlichen Aktivität. Wer sich gesund ernährt, bewegt sich häufig auch mehr.
  8. Reich an Vitaminen

Wie ihr seht, sind die Vorteile reichlich für eure Gesundheit! Tipp: Beginne mehr Gemüse und Obst in deine Ernährung einzubauen, sowie mehr Kartoffeln, Reis, Vollkornprodukte, Quinoa, Amaranth, Hirse, Dinkel etc. Verringere zudem den Anteil an tierischen Produkten. Denk daran: Lieber etwas tun als gar nichts.

Tierische Lebensmittel erhalten gesundheitsschädliche Inhaltsstoffen, die schweren Erkrankungen auslösen können. Eine pflanzliche Ernährung senkt das Risiko

Persönlich wende ich die 80/20 Regel an

Ich bevorzuge die 80/20 Regel. D. h. ich esse zu 80% gesund und ausgewogen und zu 20% mache ich Ausnahmen und esse mal Süßigkeiten, trinke ein Glas Wein oder stark verarbeitete Produkte. In dem ich die 20% einplane, laufe ich keine Gefahr mich schlecht zu fühlen, wenn meine Ernährung mal nicht ausschließlich super gesund ist. So fallen die 20% nicht stark ins Gewicht. Mir tut eine ausgewogene pflanzliche Ernärhung so gut! Gut für meinen Körper, gut für meine Seele und gut für meine Psyche.

Wir haben nur diese eine Gesundheit!

Tierische Lebensmittel erhalten gesundheitsschädliche Inhaltsstoffen, die schweren Erkrankungen auslösen können. Eine pflanzliche Ernährung senkt das Risiko

Wie ist das bei dir? Fühlst du dich mit einer ausgewogenen gesunden Ernährung besser? Legst du wert, dass du gesunde Nahrungsmittel zu dir nimmst?

 

Quellen:
https://www.gesundheit.de/ernaehrung/gesund-essen/ernaehrung-und-lebensstil/erkrankungen-durch-falsche-ernaehrung

https://www.mdr.de/wissen/ernaehrung-herz-kreislauf-erkrankungen-todesfaelle-100.html

https://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/ernaehrung/was-sind-purine

https://www.gesundheit.de/ernaehrung/gesund-essen/ernaehrung-und-lebensstil/erkrankungen-durch-falsche-ernaehrung

https://proveg.com/de/5-pros/gesundheit/zivilisationskrankheiten/herzgesunde-ernaehrung/

https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/der-effekt-von-kalzium-aus-milch-wird-ueberschaetzt/

https://www.jameda.de/gesundheit/herz-kreislauf/lebensmittel-die-bluthochdruck-foerdern/

https://www.rheuma-liga.de/rheuma/alltag-mit-rheuma/ernaehrung

 

Haustiere vs. Nutztiere: Der innere Zwiespalt

Haustiere vs. Nutztiere: Der innere Zwiespalt

Haustiere lieben und Fleisch essen

Fast jeder von uns, ob vegan oder nicht vegan, kam an dem Punkt, an dem er sich gefragt hat, wie es sein kann, dass man so sehr mit Hunden, Katzen und Co. mitfühlt, doch bedenkenlos ein Schnitzel isst, Würstchen und Aufschnitt schlemmt etc. Dieser Punkt ist häufig der Beginn für einen Prozess. Erlernte Verhaltensweisen und Glaubenssätze werden hinterfragt und kritisch beäugt.

Haustiere lieben und Fleisch essen. Was wäre, wenn dein Haustier als Nutztier geboren wäre? Erlernte Verhaltensweisen u. Glaubenssätze kritisch hinterfragen

„Sind Schweine, Kühe und Hühner wirklich nur fürs Schlachten da?“

Langsam aber sicher wird eine Verbindung von dem Wurstbrot zum lebenden Tier geknüpft. Langsam ist die Salami nicht mehr nur eine Salami, sondern ein Stück von einem fühlenden Tier. Dieser Prozess braucht seine Zeit und passiert nicht immer von heute auf morgen. Das Bewusstsein und das Gespür für (Nutz-)Tiere wächst und somit meldet sich auch immer häufiger das eigene Gewissen.

Haustiere lieben und Fleisch essen. Was wäre, wenn dein Haustier als Nutztier geboren wäre? Erlernte Verhaltensweisen u. Glaubenssätze kritisch hinterfragen

 

„Ist das richtig was ich mache? Ist das wirklich in Ordnung?“

„Brauche ich Fleisch, Milch und Eier wirklich um gesund zu sein?“

Haustiere lieben und Fleisch essen. Was wäre, wenn dein Haustier als Nutztier geboren wäre? Erlernte Verhaltensweisen u. Glaubenssätze kritisch hinterfragen Haustiere lieben und Fleisch essen. Was wäre, wenn dein Haustier als Nutztier geboren wäre? Erlernte Verhaltensweisen u. Glaubenssätze kritisch hinterfragen

Die Zeit vergeht und du begegnest immer mehr Lösungen für deinen inneren Zwiespalt. Plötzlich eröffnen sich dir Möglichkeiten und du siehst und schmeckst, dass es gar nicht immer Fleisch sein muss.

Du schaust immer öfter in die Augen deiner eigenen Tiere und überträgst das Gefühl auf die „Nutztiere“. Schau ihnen in die Augen und du weißt was sie brauchen.

Schutz.

Und ein Recht auf Leben. 

„Die Frage ist nicht: Können sie denken? Oder: Können sie sprechen? Sondern: Können sie leiden?“ – Jeremy Bentham

Haustiere lieben und Fleisch essen. Was wäre, wenn dein Haustier als Nutztier geboren wäre? Erlernte Verhaltensweisen u. Glaubenssätze kritisch hinterfragen

Wie ist das bei dir?

Hast du diesen inneren Zwiespalt und wie gehst bzw. wie gingst du damit um?

Wie war dein Prozess?

Wie ist es in deinem Umfeld?

Haustiere lieben und Fleisch essen. Was wäre, wenn dein Haustier als Nutztier geboren wäre? Erlernte Verhaltensweisen u. Glaubenssätze kritisch hinterfragen

 

Trau dich kritisch zu sein. Trau dich zu fühlen. Trau dich zu hinterfragen. Lass dich auf den Prozess ein.

Haustiere lieben und Fleisch essen. Was wäre, wenn dein Haustier als Nutztier geboren wäre? Erlernte Verhaltensweisen u. Glaubenssätze kritisch hinterfragen

 

Haustiere lieben und Fleisch essen. Was wäre, wenn dein Haustier als Nutztier geboren wäre? Erlernte Verhaltensweisen u. Glaubenssätze kritisch hinterfragen

 

 

Das Leid der Osterlämmer: Haltung, Transport, Schlachtung

Das Leid der Osterlämmer: Haltung, Transport, Schlachtung

Ein Blick hinter die Kulissen der Produktion von Milchlämmern und Mastlämmern (zu Ostern)

Ostern jährt sich auf ein Neues. Traditionell werden an diesen Festtagen vor allem Osterlämmer verzehrt. Zartes Lammfleisch was den Gaumen verwöhnt. Doch hinter dieser Gaumenfreude steckt unvorstellbares Elend, was jegliche Vorstellungen übertrifft und was so gar nicht zu einem angeblich friedlichen Fest passt. Die Haltung von Lämmern, der Transport und die Schlachtung sind alles andere als friedlich. Zu wenige Menschen wissen, was sich für Grausamkeiten hinter dem niedlich klingenden Namen „Osterlamm“ verstecken. Ein Osterlamm ist nichts anderes als ein Säugling bzw. ein Baby.

In Europa ist die Lammfleischproduktion rückläufig und wird nur noch selten betrieben, da der Profit aus der Schafhaltung nicht mehr sonderlich profitabel ist. Somit wird das Lammfleisch, vor allem zu Ostern, aus dem Ausland importiert. Die Lämmer stammen aus Neuseeland, Australien, Großbritannien, Frankreich und Italien. Allein in Deutschland werden jährlich bis zu 900.000 Lämmer getötet!

Ein Osterlamm ist nichts anderes als ein Säugling bzw. ein Baby. Die Haltung von Lämmern, der Transport und die Schlachtung sind alles andere als friedlich.

 

Was genau ist ein Osterlamm?

Ein Osterlamm ist ein Säugling bzw. ein Baby. Die Lämmer sind häufig noch im Säuglingsalter, wenn sie von ihrer Mutter getrennt und geschlachtet werden. Unterschieden wird zwischen

  • Milchlämmern, Alter 2-6 Monate und
  • Mastlämmern, Altern 6-12 Monate

Milchlämmer nehmen ausschließlich Muttermilch zu sich.

Somit werden Lämmer bereits mit 8 Wochen von ihrer Mutter getrennt und zur Schlachtbank geführt. Klartext: Ein 8 Wochen alter Säugling wird zur Schlachtbank geführt.

Ein Osterlamm ist nichts anderes als ein Säugling bzw. ein Baby. Die Haltung von Lämmern, der Transport und die Schlachtung sind alles andere als friedlich.

Ein Osterlamm ist nichts anderes als ein Säugling bzw. ein Baby. Die Haltung von Lämmern, der Transport und die Schlachtung sind alles andere als friedlich.

Die Haltung von Osterlämmern

Animal Equality dokumentierte ein Jahr lang die Lammhaltung in Italien und brachte erschreckende und verstörende Fakten ans Tageslicht. Mit versteckter Kamera wurde festgehalten, wie enorm hoch das Leid der Lämmer ist.

Die Mutter-Kind-Bindung von Schafen ist schon kurz nach der Geburt sehr intensiv und hält meist ein ganzes Leben. Die Lämmer, die häufig noch im Säuglingsalter von 8 Wochen sind, und Muttermilch trinken werden viel zu früh von ihren Müttern getrennt. Für Mutter und Lamm ist diese Trennung sehr traumatisierend und verstörend. Die verängstigten Lämmer werden danach in viel zu engen Ställen gehalten und von den Züchtern und Mitarbeitern des Hofes massiv misshandelt, dazu gehören heftige Schläge und Tritte. Die kleinen Lämmer entwickeln dadurch starke Verhaltensstörungen und verletzen sich selbst und andere.  Zudem werden die Tiere über mehrere Stunden auf extrem beengten Raum zusammengepfercht, darunter sind kranke, verletzte und sogar tote Tiere. Die kranken Lämmer werden weder medizinisch versorgt noch die Leichen entsorgt. Katastrophale Zustände!

Viele Lämmer sterben bereits durch die nicht artgerechte Haltung. Wer die Haltung überlebt, stirbt entweder beim Transport oder spätestens im Schlachthof. Bereits hier wird eine Verlustrate der Händler berücksichtigt.

Ein Osterlamm ist nichts anderes als ein Säugling bzw. ein Baby. Die Haltung von Lämmern, der Transport und die Schlachtung sind alles andere als friedlich.

Der Transport von Lämmern

Sobald die Tiere „verladen“ werden, wenden einige italienische Betriebe die verbotene Methode „Wiegen“ an. Dabei werden die jungen Lämmer an den Hinterbeinen hoch genommen, was für die Tiere sehr schmerzhaft ist. Sie kugeln sich dabei oft Gelenke aus oder ziehen sich sehr schmerzhafte Gelenkbrüche und Muskel- sowie Bänderdeformationen zu. Diese Verletzungen werden nicht behandelt, so leiden die Tiere unvorstellbare Qualen. Über Stunden!

Das Lammfleisch aus Italien wird auch nach Deutschland exportiert.

Die Osterlämmer werden von Land zu Land transportiert um den Bedarf an Lammfleisch in den Ländern zu decken. Das bedeutet, dass die jungen Lämmer teilweise auf vier Etagen zusammengepfercht werden und bis zu 28 Stunden OHNE Versorgung bis zum Zielort transportiert werden. Genau das deckte erst 2018 die Animal Welfare Foundation auf. Die von ihnen geprüften LKWs hatten teilweise bis zu 850 Lämmer geladen! Vor Enge konnten die Lämmer nicht einmal liegen und standen stundenlang! Die Organisation folgte diesem LKW bis zum Schlachtort und dokumentierten so sehr genau die Transportdauer und die Versorgung die Tiere. Die übrigens absolut nicht stattfand. Weder Essen noch Trinken bekamen die Tiere. Die kleinen Lämmer mussten über 20 Stunden ohne einen Tropfen Wasser auskommen. Der Transporter startete in Rumänien und stoppte erst in der Nähe von Rom. Noch auf der Fahrt zeigte die Animal Welfare Foundation den LKW Fahrer an. Die Polizei stoppte für einige Stunden den Transport, verhängte ein Bußgeld und ließ den Transporter dann leider weiterfahren.

Die Lämmer werden jedoch nicht nur mittels LKWs zu den Schlachtbetrieben gefahren, sondern auch per Transportschiff. Diese Schiffe können bis zu 100.000 Lämmer aufnehmen. So eine Reise kann bis zu 3 Wochen dauern. Die Tiere werden häufig nach Ägypten und Asien verschifft. Die Tiere werden meistens für das muslimische Opferfest getötet. Dafür werden die Tiere nach islamischem Brauch getötet, das bedeutet, dass den Tieren die Kehle durchgeschnitten wird. Dafür müssen die Tiere lebendig am Schlachtort ankommen. Doch da die Lämmer auf dieser Reise unzureichend versorgt werden und einer extrem Enge ausgesetzt sind, überleben viele Tiere den Transport nicht. Die Händler planen dafür eine feste Verlustrate von ca. 2 Prozent ein. Von 100.000 Lämmern schaffen es mindestens 2000 nicht.

Viele Lämmer stammen auch aus Australien und Neuseeland, die aufgrund von EU-Agrarsubventionen und fehlenden Importzöllen in die EU transportiert werden. Der vorgeschriebene Platz für ein Lamm beträgt 0,2m² und für ein trächtiges Mutterschaf gerade einmal 0,5m². Extrem wenig Platz für ein leidensfähiges Lebewesen.

Ein Osterlamm ist nichts anderes als ein Säugling bzw. ein Baby. Die Haltung von Lämmern, der Transport und die Schlachtung sind alles andere als friedlich.

Die Schlachtung von Lämmern

Im Schlachthaus wartet dann nicht die Erlösung, sondern die Qual nimmt noch einmal zu. Die verstörten, verletzten und völlig verängstigten Lämmer werden im Schlachthaus in viel zu kleine Ställe aus Metallgittern gepfercht. Diese sind so klein, dass die Tiere teilweise übereinanderstehen. Die Videoaufnahmen von Animal Equality zeigen schreiende kleine Lämmer, die sich in den Gittern verfangen und dabei verletzen.

Die besuchten Schlachthäuser führten die Elektronarkose durch, wodurch das Tier vor der Schlachtung betäubt wird. Diese wurde sehr häufig nicht korrekt ausgeführt, so, dass die Lämmer ihre Schlachtung bei vollem Bewusstsein mitbekamen. Sie treten während diesem Prozesses vor Panik um sich bis sie qualvoll verbluten.

Ein Osterlamm ist nichts anderes als ein Säugling bzw. ein Baby. Die Haltung von Lämmern, der Transport und die Schlachtung sind alles andere als friedlich.

Lösung: Ostern wirklich friedlich feiern

… und zwar ohne ein gefoltertes Lebewesen. Um genau zu sein, ohne einen qualvoll getöteten Säugling. Schwer zu lesen und zu begreifen, aber es ist genauso. Es sind getötete Säuglinge und Babys.

Die Lösung für dieses Leid ist sehr einfach. Das Fest der Auferstehung wirklich friedlich feiern. Ohne Leid, ohne Qual, ohne ein totes Tier.

Es gibt sehr leckere pflanzliche Alternativen, die perfekt an so einem Fest verzehrt werden können ohne ein Tier dafür leiden und sterben zu lassen.

Wie wahrhaftig können Werte sein, wenn sie mit so einem Elend gefeiert werden? Jeder sollte seine Werte hinterfragen und sich die Frage stellen, wie friedlich er wirklich lebt.

Ein Osterlamm ist nichts anderes als ein Säugling bzw. ein Baby. Die Haltung von Lämmern, der Transport und die Schlachtung sind alles andere als friedlich.

Hier geht es zu einigen leckeren friedlichen Rezepten:

 

Quellen:

https://animalequality.de/neuigkeiten/2013/03/23/animal-equality-enth-llt-die-grausame-realit-t-f-r-l-mmer-italien/

https://www.umweltnetz-schweiz.ch/themen/tierschutz/1033-das-leiden-der-osterl%C3%A4mmer.html

http://www.freiheit-fuer-tiere.de/vorschau/lasst-die-osterlaemmer-leben.html

https://www.animal-welfare-foundation.org/blog/polen-tschechien-slowakei-ungarn-slowenien-italien-transporte-der-osterlaemmer

https://www.aktiontier.org/themen/ostern/osterlamm/

https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/erfurt/osterlaemmer-erfurt-tiefthal-100.html

https://www.peta.de/laemmer

Corona Virus: Wie sozial bist du wirklich? – #wirbleibenzuhause

Corona Virus: Wie sozial bist du wirklich? – #wirbleibenzuhause

Wie sozial bist du wirklich?

Der Corona Virus kursiert in Windeseile um die Welt und fordert unschuldige Menschenopfer. Die Regierung ruft zum sozialen Abstand auf. #wirbleibenzuhause

Der Corona Virus kursiert in Windeseile um die Welt und fordert unschuldige Menschenopfer. Die Regierung ruft zum sozialen Abstand auf. Die tödliche Gefahr ist sehr bedrohlich.

Jetzt haben wir die Chance zu zeigen, wie sozial und solidarisch wir alle eingestellt sind. Wir können uns jetzt als Gesellschaft beweisen. Der Corona Virus hat schon viele Menschenopfer mit sich gezogen. Die Langzeitschäden einer Infektion sind noch nicht abzusehen. Wir müssen um jeden Preis verhindern, dass dem Virus noch mehr Menschen zum Opfer fallen. Denn die nächsten Opfer könnten unsere Eltern sein, unsere Partner, unsere Großeltern, unsere Freunde, Kollegen oder Nachbarn. Es gibt nur eine Lösung: ABSTAND. Um jeden Preis!

Der Corona Virus kursiert in Windeseile um die Welt und fordert unschuldige Menschenopfer. Die Regierung ruft zum sozialen Abstand auf. #wirbleibenzuhause

Wisst ihr, wie Infizierte sterben? Sie ersticken qualvoll. Ganz langsam ersticken sie. Bei vollem Bewusstsein! Ärzte berichten, dass es sich wie langsames Ertrinken anfühlt. Dazu sind die Sterbenden allein, weil ihre Angehörigen nicht zu ihnen dürfen. Sie liegen also allein in ihrem Krankenbett, ersticken ganz langsam. Sie können ihre Ängste nicht äußern oder mit jemandem teilen. Niemand kann ihnen die Hand halten und sie dabei begleiten. Das Letzte was sie sehen, ist vermutlich die Klinikdecke anstatt das vertraute Gesicht eines lieben Menschen.  Wie fürchterlich ist das bitte?! Davor müssen wir jeden Menschen schützen und das können wir, indem wir uns an die Regeln halten!

Der Corona Virus kursiert in Windeseile um die Welt und fordert unschuldige Menschenopfer. Die Regierung ruft zum sozialen Abstand auf. #wirbleibenzuhause

Wir müssen als Gesellschaft nun zusammenhalten und uns alle schützen. Bleibt zu Hause und verlasst das Haus nur, wenn ihr einkaufen müsst oder um einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen, aber bitte nur dort, wo die Chance gering ist, dass ihr auf viele Menschen trefft!

Wir alle regen uns doch über die Menschen auf, die nun so verantwortungslos sind und ganz bewusst die Nähe zu anderen suchen. Doch seid euch bewusst, die hat die Gesellschaft so erzogen! Fehlende Verantwortung, fehlendes soziales Verhalten, fehlende Solidarität. Das kommt alles nicht von ungefähr. Es müssen wieder Werte zählen und das Bewusstsein für das Miteinander geschaffen werden. Anscheinend fühlen sich viele nicht mehr für den anderen verantwortlich. Dazu kommt die fehlende Bereitschaft sich zu informieren und weiterzubilden. Das Virus ist gefährlich. Da gibt es nichts zu diskutieren. Lasst uns in diesem Sinne ein Vorbild für unsere Kinder und für andere sein. Solidarisch zueinander zu sein, sich und andere zu schützen hat absolute Priorität und zeichnet doch eigentlich unsere Menschlichkeit aus. Also zeigt jetzt, wie menschlich ihr seid und was ihr für Werte lebt. <3

Tragt euren Teil zur Lösung bei: Bleibt zu Hause!

Der Corona Virus kursiert in Windeseile um die Welt und fordert unschuldige Menschenopfer. Die Regierung ruft zum sozialen Abstand auf. #wirbleibenzuhause

Ich glaube an unsere Gesellschaft! Du auch?

Wie geht es dir mit dieser Situation? Hast du Angst oder Panik? Bist du gelassen? Hältst du dich an die Regeln? Kennst du Infizierte?

 

Folge V Change Makers um an weiteren gemeinsamen Aktionen teilzunehmen!

#wirbleibenzuhause #stayhome #pandemie #flattenthecurve #stayathome #covid_19

 

Schock: 500gr Hack enthält die DNA von 210 Tieren

Schock: 500gr Hack enthält die DNA von 210 Tieren

Pro 100gr Hackfleisch isst du Stücke von 42 Tieren

Jeder hat seinen eigenen Auslöser, der ganz von selbst dafür sorgt, dass sich Menschen für eine fleischfreie Alternative entscheiden. Dieser hier ist so einer. Die Tatsache, dass du mit einer 500gr Packung die DNA von 210 Tieren isst, hat dafür gesorgt, dass sich eine Bekannte von mir, so sehr geekelt hat, dass sie sich für eine fleischfreie Ernährung entschieden hat. Mir war diese Tatsache völlig unbekannt! Als sie mir davon erzählte, muss ich sofort recherchieren, ob das wirklich so ist. Und JA, es stimmt! Ich war und bin immer noch fassungslos. Das hätte ich nie im Leben gedacht. Ich hatte vermutet, dass sich eventuell so 1-3 Tiere in ein so einer Packung befinden, aber 210?! WTF?!?!

Du isst mit einer 500gr Packung Hackfleisch die DNA von insgesamt 210 Tieren. Also pro 100gr Hack isst du Stücke von 42 Tieren. Schock!

Es handelt sich um 150 Schweine und rund 60 Rindern. Wusstest du das???

Du isst mit einer 500gr Packung Hackfleisch die DNA von insgesamt 210 Tieren. Also pro 100gr Hack isst du Stücke von 42 Tieren. Schock!

Übrigens stammen diese Tiere auch nicht aus einem Betrieb, sondern aus zig verschiedenen in ganz Europa. Das Einzige was angegeben werden muss, ist die Mast bzw. der Schlachtort. Das Tier kann aber trotzdem außerhalb von Deutschland geboren wurden sein. Ein Tier durchläuft MINDESTENS 4 Stationen bis sein Fleisch im Supermarkt landet. In der Regel sind es sogar bis zu 8 Stationen! Beispiel:

Station 1: Ein Schwein wird bspw. in Belgien oder Holland geboren,

Station 2: Das Ferkel wird nach Spanien oder Italien transportiert und dort gemästet.

Station 3: Das junge Schwein wird in Deutschland, Italien oder auch in Spanien geschlachtet.

Station 4: Je nachdem wo das Schwein geschlachtet wird, landet es dort direkt im Supermarkt, oder das Fleisch wird zum Verarbeiten nach Polen geschickt.

Station 5: Das fertig verarbeitete Fleisch landet dann in verschiedenen Ländern im Supermarkt.  

Wie ihr seht, enthält eine 500gr Packung Hack einen Mix an verschiedenen Tieren in großer Anzahl und der Hinweis auf der Packung „deutsches Qualitätsprodukt“ oder „aus deutscher Herstellung“ bedeutet nicht, dass die Tiere in Deutschland geboren und gehalten wurden.

Mach dir das bewusst: Du isst bei einer typischen Bolognesesoße mal eben so Stücke von 210 Tieren.  Rechne das mal runter: Pro 100gr Hacklfleisst isst du also Stücke von 42 Tieren.

Du isst mit einer 500gr Packung Hackfleisch die DNA von insgesamt 210 Tieren. Also pro 100gr Hack isst du Stücke von 42 Tieren. Schock!

Fleisch von Tieren, die durch ganz Europa transportiert wurden, die massiven Stress und ausgesetzt waren, sowie einer Haltung, die schwerste Verhaltensstörungen hervorrief. Diesen Stress nimmst du dann direkt von 210 Tieren auf. Geballte Menge. Geballte Tatsache. Geballte Chance um was in seiner eigenen Ernährung zu ändern. Tierische Lebensmitteln sind so stark entfremdet, dass wir keinerlei Bezug und vor allem die genaue Vorstellungen davon haben, was wir eigentlich essen und in uns aufnehmen. Es ist Zeit etwas zu ändern!

Mein Tipp um es besser zu machen ohne auf den Geschmack zu verzichten: 

Wir vergöttern das pflanzliche Hack von Lidl. Dort wird nämlich unter der eigenen Marke „Next Level“ ein GIGANTISCH gutes pflanzliches Hack verkauft, was dich beim Essen eskalieren lässt. So lecker ist es und so unglaublich realistisch schmeckt es! Teste es einfach mal 🙂 Denk daran: Probieren geht über Studieren! 🙂

War dir das bewusst? Ich wusste diese Tatsache nicht und dachte es wären viel viel viel weniger Tiere in einer Packung. Was macht diese Information mit dir?

 

Quellen:

https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/lebensmittelskandale/besser-vegetarier-werden-betrug-das-steckt-wirklich-im-discounterfleisch_id_4603259.html

https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=1c-_AgP5eg8

 

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