Ich lebe vegan, weil ich den Frieden in mir bewahren will

Ich habe mich für den Frieden in mir entschieden.

Heute folgt ein weiterer Grund, in dem ich euch erkläre, weshalb ich vegan lebe. Neulich berichtete ich euch schon davon, dass einer der Gründe lautet, dass ich das Leid nicht mehr ertrage. Es geht noch weiter. Es ist nicht nur das Leid was ich nicht mehr ertrage, sondern es ist der Wunsch nach Frieden in mir bzw. diesen zu bewahren. 

Ich will den Frieden in mir bewahren

Ich will es euch erklären. Diese Aussage kann man auch erst so richtig intensiv nachvollziehen, wenn man die Erfahrung gemacht hat, sich zu befreien.
Tierische Lebensmittel fördern (stille) Entzündungen im Körper und machen uns eher krank als uns ein gesundes langes Leben zu schenken. Wusstet ihr, dass tierische Eiweiße oft Auslöser sind für Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes, Allergien, Alzheimer, Demenz? Leid verursacht Leid. Wie soll ich Frieden in mir spüren, wenn ich mich mit tierischen Eiweißen zugrunde richte?
Wie wollen wir Frieden in uns spüren, wenn wir unseren Körper täglich mehrmals mit schädlichem tierischen Eiweiß befeuern?! Unser Körper steht im ständigen Kampf um die schädlichen Eiweiße in Schach zu halten. Dieser Krieg im Körper beginnt morgens mit einem Käsebrot, wird mittags fortgesetzt mit dem Schnitzel und abends mit der Wurststulle aufrechterhalten. Vielleicht rebelliert dein Körper bereits mit verschiedenen Symptomen und signalisiert dir, dass etwas nicht stimmt. Vielleicht hast du diese Unruhe bis jetzt falsch interpretiert und sie nie mit deinem innerlichen Kampf verbunden?
Dazu kommt noch die Erkenntnis, dass es tatsächlich möglich ist, Angst und schreckliche Empfindungen durch den Konsum von toten Lebewesen in sich aufzunehmen. Die Nervenzellen der gequälten Tiere passieren die Darmwände und werden von den Nervenzellen wiederaufgenommen. Dazu kam eine Studie mit Würmern.

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Mit diesem Wissen und Bewusstsein ist mir nun klar, weshalb ich mich kurz nach dem Entscheiden für die pflanzliche Lebensweise so frei und ruhig gefühlt habe! Mir fällt es jetzt wie Schuppen von den Augen. Wie hätte ich mich auch wirklich ruhig und zufrieden fühlen können, wenn mein Körper damit beschäftigt ist zu kämpfen? Dazu kommt der Aspekt, dass das Wissen um die Beteiligung am Leid auch eine große Rolle gespielt hat. Zu wissen, dass ich nichts mehr mit dem Elend zu tun habe und mich auf die Seite des Lebens und des Friedens gestellt habt, hat auch viel in mir ausgelöst. Ich wurde mir meiner Stärke und Macht bewusst.

Meine Stimme und mein Handeln haben eine große Entscheidungsmacht in meinem Leben und auch in dem Leben anderer Menschen, sowie dem Leben der Tiere. Ich stehe auf der Seite des Lebens und des Friedens. Wo stehst du?

Es gibt so viele Menschen, die laut nach Frieden schreien und begreifen gar nicht, dass Frieden schon auf dem eigenen Teller beginnt. Wie kann ich Frieden fordern, wenn ich Leid mit verursache und sogar konsumiere?! Ein Widerspruch, der vielen nicht bewusst ist. Fangt immer bei euch selbst an, bevor ihr von anderen Menschen etwas verlangt. Egal was es ist und so ist es auch mit dem Frieden.
Lass Frieden in deinen Körper und dein Bewusstsein. Lass ihn wirken.

Wie sind deine Erfahrungen damit? Ich bin gespannt, deine Schilderung zu lesen!

Wie du den Frieden in dir beginnst und förderst

Reflektiere dich, deine Glaubenssätze und deine Ernährung! Gehe ganz einfach vor. Erhöhe den pflanzlichen Anteil in deiner Ernährung. Teste mal eine pflanzliche Milch, kaufe mal einen pflanzlichen Joghurt und tausche deine Butter gegen pflanzliche aus. Hier findest du Produkttipps: V-Guide: Die ersten Schritte

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Zudem kannst du mal ein veganes Gericht ausprobieren. Hier findest du phänomenal leckere und vor allem ganz einfache Rezepte mit wenigen Zutaten: Rezepte

Denk daran: Probieren geht über Studieren! Teste pflanzliche Produkte und schau, wie du dich fühlst, wenn du immer mehr die tierischen Produkte in deiner Ernährung reduzierst. 

Wie ich mit der veganen Ernährung den Frieden in mir bewahre. Denn mit tierischem Eiweiß lösen wir einen ständigen Krieg in unserem Körper aus.