Turbo-Mast: Drei-Kilo-Huhn in nur 17 Tagen

image17 Tage um ein Huhn auf 3 Kilo zu mästen.

17 Tage gigantischer Wachstum. Zu viel Gewicht in zu kurzer Zeit. Das Tier wird in dieser Zeit eine wahre Tortour durchleben. Knochenbrüche, Atembeschwerden und psychische und physische Überlastung.

Alles für den Kunden. Alles für die gierigen und geizigen Konsumenten. Was bin ich froh, wenn ich daran denke, dass diese empathilosen Gestalten höchstwahrscheinlich an zig gesundheitsgefährdenden Krankheiten erkranken. Der Dank für ihr rücksichtsloses gieriges Verhalten. Wir leben im Überfluss, keine Verbindung mehr zur Umwelt, zur Natur und ihren Geschöpfen. Doch wie man weiß, rächt sich alles. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Foto: süddeutsche/reuters

Doch ganz zum Anfang.

Die USA ist Vorreiter, wenn es um minderwertige Ernährung und idiotische Ideen geht um Tiere, a la Frankensteinmanier, noch mehr zu überzüchten und erschreckende Kreuzungen von Tieren zu erschaffen.

Auch diesmal haben sie es geschafft. TADAAAA … ein Drei-Kilo-Huhn in 17 Tagen gemästet und im Verkauft kostet es später nur 5 $ ! Die Amerikaner. Diese Füchse. Ganz schlaue Kerlchen. So fürsorglich. Da machten sie sich ernsthaft darüber Gedanken, wie sie noch mehr aus einem Tier rausholen können um ganze Großfamilien NOCH günstiger und schlechter zu ernähren. Ach ja, USA … dasLand der grenzenlosen Möglichkeiten. Dort ist alles möglich! 🙂 Das Fleisch soll teilweise ungenießbar sein und die ganzen so geschulten Fachleute können sich das überhaupt nicht erklären. Tztztztztz… Sachen gibts. Liegt es an der fantastischen gesunden Ernährung der Masttiere oder an den zusätzlichen Medikamenten, die sie reingezwängt bekommen? Sicherlich nicht. Genmanipuliertes Futter ist schließlich so gesund und geschmacksfördernd. Und das Fleisch von glücklichen Tieren soll ja bekanntlich NOCH besser schmecken. Tja, die Armen. Woran das nur liegen könnte? Ich weiß es leider nicht.

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Ironie beiseite oder auch noch nicht. Mal sehen.

Es setzten sich Landwirte, Veterinäre und Biotechniker zusammen ud tüftelten daran, wie sie mit Hilfe von Selektion, Kreuzungen, genmanipulierten Futter und dem großzügigen Einsatz von Antibiotika die schon bereits gequälten Tieren noch mehr quälen können. Wo andere Mastbetriebe vor einigen Jahren noch rund 100 Tage für die Mast benötigten, schaffen es die flinken Amerikaner in nur läppischen 17 Tagen! 17 Tage!

In 17 Tagen wird ein Huhn auf übertriebene Drei Kilo herangezüchtet. Qualzuchten, die beim Anblick solcher Tiere eigenltich tiefsten Ekel auslösen sollten. Nicht so bei den Amerikanern und bei vielen anderen. Hübsch, säuberlich verpackt und möglichst günstig löst Fleisch bei vielen höchste Glücksgefühle aus. Überragender Stolz mal wieder ein stolzes Schnäppchen gemacht zu haben stolzieren sie aus dem Supermarkt nach Haus und setzen die verseuchten Fleischberge ihrer so heißgeliebten Familie vor. So machen sie sich gegenseitig krank. Oder ist es Karma? Tja, wie auch immer. Wir alle müssen mit den Konsequenzen unserer Handlungen und Entscheidungen leben. Auch die Leute, die sich jeden offensichtlichen Müll reinballern als gäbe es kein Morgen. Und ach so verwundert sitzen sie kurze Zeit später beim Arzt und sind zutiefst geschockt, über die schlechten Befunde. “Wie kann mir nur so etwas passieren? Ich lebe doch so gesund. Cola hat lebenswichtige Vitamine, Fleisch lässt mich vor Kraft nur so strotzen und Milch macht meine Knochen stark!” Ach ja … Selbstreflektion ist halt eine seltene Charaktereigenschaft.

 

Eigentlich sollte der Artikel anders verlaufen, doch über so einen Blödsinn kann ich einfach nicht neutral berichten.

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Ekelhaft, wer sowas kauft und isst.

 

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