Jessica


Wer steckt eigentlich hinter V Change Makers (VCM) und was hat es mit dieser Initiative auf sich?

Hinter V Change Makers stehe ich, Jessica!
Ich bin 32, lebe seit über 7 Jahren vegan und stamme aus Kassel.

jessy

Kontakt:
E-Mail: jessica@vchangemakers.de

Wie alles begann:
Seitdem ich denken kann, setze ich mich für Schwächere ein … ob Mensch oder Tier. Ob ich nun früher Klassenkameraden vor Mobbing geschützt habe, als emotionale Stütze diente oder mich für das Wohl der Tiere eingesetzt habe.

Mein Wandel begann daher schon recht früh. Mit ca. 11 Jahren besuchte ich des Öfteren ein Tierheim um mich mit den Tieren dort zu beschäftigen, bzw. ihnen Gesellschaft zu leisten.

Eines Tages widmete ich dem Informationsmaterial, welches dort auslag, mehr Beachtung als ich es sonst tat. Auf einem Flyer war eine Kuh abgebildet. Sie war Kopfüber aufgehangen. Sie blutete stark und ihre Augen waren schrecklich weit aufgerissen. Das war der Augenblick, in dem ich das erste Mal bewusst verstand, dass mein Stück Fleisch, was ich täglich aß, vorher ein lebendiges Tier war und umgebracht wurde….und das noch unter solchen Umständen! Der Verstand eines Kindes. Ich hatte damals nicht über die Zusammenhänge nachgedacht. Ich war so geschockt, dass ich mir auch das andere Informationsmaterial anschaute. Ich war tief betroffen, traurig, habe mich geschämt und wollte diesen Tieren unbedingt helfen. Ab diesem Zeitpunkt beschloss ich nie wieder Fleisch zu essen. Nie wieder wollte ich, dass ein Tier so schlimm behandelt und getötet wird, nur damit ich täglich Fleisch zu mir nehmen kann.

Meine Eltern hielten es für eine Phase, doch ich war schon immer recht willensstark und was ich mir einmal in den Kopf gesetzt habe, änder ich nicht mehr so schnell.

Bis heute aß ich nie wieder Fleisch. Je älter ich wurde, desto mehr beschäftigte ich mich mit dem Thema und habe die vegane Lebensweise immer mit Bewunderung betrachtet, aber ich hatte viel zu viel Angst, dass ich kaum noch was essen könnte. Was für ein Irrtum. Zudem waren Veganer für mich übertriebene Vollfreaks. Ich wollte definitiv niemals so werden. Diese Menschen lebten für mich hinter dem Mond und waren modisch eine absolute Katastrophe. Die Veganer, die ich kennenlernte, schreckten mich eher ab als das sie mich faszinierten oder beeindruckten.

Der Drang noch mehr zu tun bestand trotz allem. Anfang 2009 beschäftigte ich mich immer mehr mit der veganen Lebensweise. Bei meiner Informationssuche stoß ich auf viele grausame Bilder und Berichte. Nicht nur das Tierleid bewegte mich sehr, sondern auch das Schicksal der Menschen in den 3. Weltländern. Die Menschen, die unter anderem wegen dem hohen Fleischkonsum hungern müssen. Ab da an beschloss ich mich nicht mehr an diesen Verbrechen zu beteiligen. Die Umstellung von der vegetarischen Ernährung zur veganen, verlief nicht von heute auf morgen…ich brauchte einige Monate. Ich musste erst mal herausfinden, wo überall tierische Inhaltsstoffe enthalten sind und worin nicht.

Bis heute lebe ich vegan und ich bereue, dass ich diesen Schritt nicht viel früher getan habe. Aber aufgrund meiner Unwissenheit hatte ich völlig falsche Vorstellungen von der veganen Lebensweise. Leider! Für mich war die Entscheidung zum Veganismus eine logische Weiterentwicklung nachdem ich von diesen Missständen erfuhr. Ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Ich fühle mich frei und dieses Gefühl, mich nicht an diesen Verbrechen zu beteiligen, ist großartig

Bis heute habe ich den Anblick der sterbenden Kuh nicht vergessen. So lange es mir möglich ist, werde ich mich für notleidende Wesen einsetzen.

„Ich will ein Teil der Lösung sein und nicht ein Teil des Problems.“

 

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