Tierversuche


Tiere leiden und sterben für Shampoo, Duschgel, Putzmittel und Co.

 

 „Tierexperimentatoren sind Wesen besonderer Art, man sollte sie nicht leichtfertig Menschen nennen.“ 

Dr. Herbert Stiller, Arzt und Psychotherapeut

 

Kaum jemand denkt beim Kauf des Duschgels, des Shampoos, der Reinigungsartikel, der Medikamente und ähnlichem darüber nach, unter welchen Bedingungen dieses Produkt auf den Markt gekommen ist. Die wenigsten wissen, was sie tagtäglich für ein Leid unterstützen, wenn sie Produkte von bestimmen Firmen kaufen.

Alle 12 Sekunden stirbt in Deutschland ein Tier in einem Versuchslabor. Das sind 5 Tiere in einer einzigen Minute.

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Tierversuche sind gesetzlich vorgeschrieben, wenn es sich um neuartige also innovative Stoffe handelt, deren Wirkungsweise noch nicht bekannt ist. Jedoch sind Experimente an Tieren völlig unsinnig, da diese grundlegende genetische, molekulare, immunologische und zelluläre Unterschiede zum menschlichen Organismus aufweisen. Die künstlich hervorgerufenen Krankheitssymptome bei Tieren haben nichts mit den menschlichen Reaktionen auf Krankheiten gemeinsam. Es lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob ein Mensch ähnlich wie ein Tier reagiert. Daraus erschließt sich, dass Tierversuche einen wahren medizinischen Fortschritt verhindern.

Zig Beispiele aus der Forschung beweisen, dass erfolgreiche Tierversuche nicht auf den Menschen übertragbar sind und sogar gefährliche Auswirkungen haben können. Beispielsweise wurde das Schlafmittel Contergan, was schwere Missbildungen bei Föten verursachte, in Tierversuchen sehr erfolgreich getestet. Daraufhin wurde es für Menschen freigegeben und erst nach den ersten Nebenwirkungen zeigte sich, dass die erfolgreichen Ergebnisse aus den Tierversuchen, nicht auf den Menschen übertragbar waren und es eine Fehlentscheidung war, dieses Medikament zuzulassen. Über 10.000 missgebildete Kinder wurden geboren. Es stellte sich heraus, dass der Mensch 60 mal empfindlicher als eine Maus, 100mal als eine Ratte, 200mal als ein Hund und 700mal als ein Hamster, auf dieses Schlafmittel reagiert.

Weitere Beispiele:

  • Milrinon, ein Herzmedikament, förderte die Sterblichkeit bei Menschen um 30 %. Bei Ratten hingegen erhöhte es die Überlebenschancen.
  • Eine Hormonersatzbehandlung für Frauen in den Wechseljahren führte zu erhöhter Anfälligkeit für Schlaganfälle, Herzinfarkte und Brustkrebs. In Tierversuchen führte es zu dem genauen Gegenteil.
  • Mit Draize-Test wird die Giftigkeit von Wirkstoffen ermittelt. Dafür werden die Stoffe in Kaninchenaugen geträufelt. In Vergleichstests mit menschlichen Reaktionen hat sich gezeigt, dass die Unterschiede in einer Größenordnung von 18-250fach betragen. Eine Zuverlässigkeit ist somit auch hier nicht gegeben. Tierversuche sagen daher nichts über die Wirkungsweise bei Menschen aus.

Die Beispiele können endlos fortgesetzt werden. Es finden sich immer wieder Misserfolge in der Medizinforschung, die mehr als deutlich aufzeigen, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind. Letztendlich haben Studien beim Menschen, die relevanten Ergebnisse geliefert, die Tierversuche niemals liefern konnten. Beispielsweise wurden medizinische Erfolge in Bezug auf Hepatitis, Blinddarmentzündungen, rheumatisches Fieber, Typhus, Colitis ukerosa und Nebenschilddrüsenüberfunktion, Schlüsselentdeckungen der Immunologie, Anästhesie, Notfallmedizin und Psychopharmakologie durch Untersuchungen am Menschen gewonnen. Tierversuche sind mit viel Geld verbunden und zwar nicht, in dem Erfolge belohnt werden, sondern um an Forschungsgelder zu gelangen. Tierversuche sind mehr mit Profitgier und Karrierestreben verbunden als mit dem Erforschen von Heilungsmitteln.

Die Qualität eines Forschers wird nicht daran gemessen, wie erfolgreich er geforscht hat, sondern wie viele wissenschaftliche Artikel er in Fachzeitschriften publiziert hat.
Mit jedem veröffentlichen Forschungsartikel erhält der Forscher sogenannte Impact-Faktoren. Die Summe dieser Impact-Faktoren entscheidet über die Höhe der Forschungsgelder. Tierversuche sind in Anbetracht des zeitlichen Aufwands nicht so aufwendig wie Experimente mittels tierversuchsfreien Methoden.  Auf diesem Wege kommt man leichter zum Doktor- oder Professorentitel.

Liste mit Firmen, die Tierversuche durchführen (lassen) und Firmen OHNE Tierversuche!!!

Die Liste: http://beautyjunkies.inbeauty.de/forum/showthread.php?t=89527

Wenn du wissen möchtest, ob die Firma von der du Produkte konsumierst, Tierversuche durchführt oder durchführen lässt, dann sende diesem Unternehmen eine Produktanfrage zu, in der du folgende Kriterien abfragst:

  • Führen Lieferanten Tierversuche durch oder lassen diese Tierversuche durchführen?
  • Wurden die verwendeten Rohstoffe an Tieren getestet?
  • Wie erfolgt der Umgang mit innovativen Stoffen? (Das ist meistens der Knackpunkt, bei dem sich die Firmen verraten, da es gesetzlich vorgeschrieben ist, innovative Stoffe im Tierversuch zu testen. Die wenigsten Firmen greifen auf bestehende Datenbanken zurück, weil sie mit der Konkurrenz mithalten wollen und immer wieder neue Stoffe in ihren Produkten verwenden.( DAS ist die allerwichtigste Frage!)
  • Werden Tierversuche mittels Dritten in Auftrag gegeben?

 

Was du kaufen kannst, erfährst du in diesem Artikel:

Einkaufstipps: Tierversuchsfreie Produkte

Video 1: (Hinweis: nichts für schwache Nerven)

Video 2

Video 3

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