Meerestiere



Der stille Tod der Meerestiere

Meerestiere leiden still, da sie sich nicht bemerkbar machen können, bspw. durch einen Schrei.

Jedoch haben einige Untersuchungen bewiesen, dass Fische Angst und Schmerz empfinden, wenn sie ein Haken durchbohrt oder sie in einem Netz gefangen sind. Ihre Atem- und Herzfrequenz steigt in solchen Situation, ähnlich wie beim Menschen, an.

Gefangen in Netzen, werden Delfine, Schildkröten, Fische und alles andere, was unfreiwillig im Netz landet, stundenlang mit Steinen und anderen Dingen, zusammengequetscht. Dazu kommt eine qualvolle Druckverminderung, wenn die Tiere aus den Tiefen heraufgezogen werden. Oftmals wird durch den enormen Innendruck die Schwimmblase zerrissen, die Augen treten hervor und der Magen wird ihnen aus dem Körper durchs Maul herausgepresst. Wenn sie dadurch nicht gestorben sind, sterben sie an Bord einen langsamen Erstickungstod oder werden bei vollem Bewusstsein zerlegt.

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Größere Fische werden mit Hilfe eines spitzen Hakens, der ins Auge gestochen wird, an Bord gezogen. Dadurch werden qualvolle Schmerzen ausgelöst.

Fische zeigen ihren Überlebenswillen, indem sie sich hin und her winden um wieder ins Wasser zu gelangen und dem Tod zu entgehen.

Durch weitere Untersuchungen des Schmerzempfindens bei Meerestieren hat sich herausgestellt, dass sie über ein hoch entwickeltes System entwickeln, welches sie vor Schmerzen schützen soll, indem „Warnsignale“ ausgesendet werden. Wird bspw. ein Fisch verletzt, schüttet das System opiumähnliche Stoffe aus, so genannte Enkephaline und Endorphine. Das Vorhandensein solch eines Systems beweist, dass eine Fähigkeit zur Schmerzempfinden vorhanden ist, ansonsten hätte die Entwicklung dieses Systems keinerlei Sinn.

Auch hier zeigt sich wieder, dass der Verzehr von Meerestieren gesundheitliche Risiken für den Menschen aufweist. Giftstoffe sammeln sich in extrem hohen Mengen in den Tieren an, wie z. B. PCB, Dioxin, Quecksilber, Blei und Arsen.
Beim Menschen können durch diese Giftstoffe Nierenschäden, Entwicklungsstörungen und Krebs ausgelöst werden.

Omega-3-Fettsäuren, die in Fischen vorzufinden sind und gesund für den Menschen sind, sind ebenfalls in Leinsamenöl und grünem Blattgemüse zu finden.

Die enorme Fischerei gefährdet das Ökosystem des Meeres und dessen Bewohner, sowie Säugetiere, die sich von diesen ernähren. 80 % der globalen Fischbestände gelten als über-, oder bis an ihre Grenzen befischt.

 

Shrimps:

Diese werden oftmals im Ausland, vor allem, in Thailand, gezüchtet und in die ganze Welt transportiert. Über einige Monate vegetieren die Tiere in Teichen vor sich hin. Durch den enorm gezüchteten Bestand, liegen die Tiere übereinander in ihrem eigenen Kot. Der Teich in dem sich befinden, gleicht eher einer Kloake als einem Ort, der zum Leben dient.
Die Züchtung der Tiere riskiert auch die Gesundheit der Menschen, die in diesen Ländern leben. Die eingesetzten Schadstoffe verseuchen das Wasser und das Land.

Haie:

Haiflossen gelten als Delikatesse.
Dafür werden den Haien die Flossen bei vollem Bewusstsein abgetrennt, anschließend werden sie verstümmelt zurück ins Meer geworfen, wo sie einen qualvollen Tod erleiden.

Lachs:

Lachse müssen bis zu ihrer Schlachtreife bis zu 400 Gramm Antibiotika fressen.
Des Weiteren werden Lachse gegen Krankheiten geimpft, da sie sonst recht schnell durch die Enge und den vielen Artgenossen nicht überleben würden.
Die zahlreichen verabreichten Medikamente und Chemikalien werden direkt ins Wasser gegeben, so gelangen diese gefährlichen Substanzen ins Ökosystem.
Zudem breiten sich Krankheiten unter den Zuchtfischen aus, die auf ihre frei lebenden Artgenossen übergreifen und so den Wildbestand gefährden.

Es gibt mehr als genug pflanzliche Alternativen zu Produkten, die gesünder für Menschen und Tiere sind und darüber hinaus, die Umwelt weniger belasten. Viele pflanzliche Alternativen sind bereits in vielen Supermärkten und Drogerien zu finden. Sie stehen den „echten“ Produkten geschmacklich in nichts nach, da das meiste die Gewürze und die Konsistenz ausmachen, die „nachahmbar“ sind.

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